Das ThinkPad - ein kleiner Überblick

Das Wort "ThinkPad" ist vielen ein geläufiger Begriff. Und vermutlich denken die meisten Leute bei dem Wort tatsächlich an ein schwarzes, schlichtes Notebook ohne Schnörkel. Ein klassisches Notebook eben. Aber woher kommt das ThinkPad? Und was ist so besonders daran?

Das ThinkPad stammt ursprünglich von IBM

"ThinkPad" ist ein Markenname für Notebooks und Tablets, der von IBM stammt. 1992 hat IBM das erste Notebook unter diesem Namen auf den Markt gebracht.  Der Name soll auf ein kleines, ledernes Notizbuch zurückzuführen sein, welches jeder IBM-Mitarbeiter bei der Einstellung bekommen hat.

Das erste ThinkPad sollte vom Design her an eine Zigarrenkiste erinnern: eine einfache, rechteckige Schachtel. Seither wurden die Geräte zwar flacher und schlanker, am grundsätzlichen Design hat sich jedoch wenig geändert.

Neben dem nach wie vor schlichten Design ist auch der TrackPoint, ein roter Knopf zwischen den Tasten G, H und B, ein Merkmal der ThinkPads. Dieser Knopf kann für die Cursor-Steuerung verwendet werden und dient als Mausersatz.

Das erste ThinkPad

Bildquelle: Lenovo Blog designmatters.com, Creative Commons Attribution 2.5

2004 hat IBM seine PC-Sparte an den chinesischen Computerhersteller Lenovo verkauft. Und damit auch den Markennamen ThinkPad. Gründe für den Verkauf waren unter anderem IBMs Schwierigkeiten mit der Konkurrenz durch Dell und HP sowie eine Einfuhrverbot nach China. Lenovo hatte nach dem Kauf die Möglichkeit, auch den chinesischen Markt mit ThinkPads zu beliefern. Zudem wollte sich IBM verstärkt auf die Bereiche Server, Storage und Dienstleistungen konzentrieren.

Ein robustes Business-Notebook

Seit jeher ist das ThinkPad ein Business-Notebook. Robust verarbeitet und mit leistungsstarken Komponenten versehen. Viele Modelle verfügen über ein besonders robustes Gehäuse mit Magnesiumlegierung. Zudem besitzen sie oft besondere Sicherheitsfeatures, eine Hintergrundbeleuchtung und sind besonders langlebig. Darüber hinaus garantiert Lenovo für alle ThinkPad-Notebooks die Ersatzteillieferung für mindestens fünf Jahre.

Ein weiteres Merkmal dieser Notebooks ist die hervorragende, vielfach gelobte Tastatur. Die Tastatur ermöglicht nicht nur angenehmes Schreiben, sondern ist auch spritzwassergeschützt und verfügt meist über Ablaufkanäle für Flüssigkeiten.

Spritzwassergeschützte ThinkPad Tastatur

Bildquelle: http://blog.lenovo.com/en/blog/best-kept-secrets

Die Zuverlässigkeit des ThinkPad ist nicht ohne Grund legendär. Diese Business-Notebooks werden rigorosen Tests gemäß Militärstandards unterzogen und widerstehen daher mehr als nur den normalen Anforderungen des Alltags. (via lenovo.com)

Die Unterschiede von Business- und Consumer-Notebooks 

Business-Notebooks

Business-Notebooks unterscheiden sich von Consumer-Notebooks oft schon durch den Namen. Was bei Lenovo das ThinkPad ist, sind zum Beispiel bei Dell die XPS-Modelle und bei Toshiba die Tecra-Modelle. Und auch beim Preis zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Business-Notebooks kosten meist deutlich mehr als ein Consumer-Notebook. Denn sie verfügen über eine längere Garantiezeit, größere Ersatzteillager, zusätzliche Sicherheitsfunktionen und Remote-Management. Desweiteren sind Business-Notebooks deutlich länger im Dienst als ein Consumer-Notebooks. Aus diesem Grund bestehen sie auch aus robustem Material und sind zum Beispiel mit Aluminium oder Magnesium verstärkt. Zudem sind sie einfacher zu reparieren und zu warten.

Bei den Anschlusstechniken sind oft auch ältere Standards, wie zum Beispiel VGA, vorhanden. Hinzu kommen im Regelfall WLAN, mobiles Internet via SIM-Karte und Smart-Card-Anschlüsse. Auch Dockingstationen findet man eher im Business- als im Consumer-Bereich. Das ist interessant für alle, die ihr Notebook sowohl unterwegs als auch am Arbeitsplatz nutzen. Denn mittels Dockingstation lassen sich externe Geräte wie Maus, Tastatur und ein weiterer Monitor schnell und einfach anbinden (hier geht's zu unseren Dockingstationen). Dank Management-Tools können Business-Notebooks zentral überwacht, verwaltet und software-seitig repariert werden. Zusätzliche Sicherheitsfeatures wie zum Beispiel ein Fingerabdruck-Scanner und Verschlüsselung-Tools schützen die Unternehmensdaten zusätzlich. Zu guter Letzt verfügen Business-Notebooks über eine mehrjährige Herstellergarantie und einen erweiterten Support.

Lenovo ThinkPad X1 Carbon

Consumer-Notebooks

Consumer-Notebooks sind preislich oft deutlich günstiger als Business-Notebooks. Dafür sind sie aber oft auch weniger robust verarbeitet. Da die Hersteller von Consumer-Notebooks nur von einer kurzen Nutzungsdauer ausgehen, bestehen sie oft aus verschiedenen Plastikarten. Die Reparatur dieser Notebooks ist oft schwierig, weil beispielsweise besonderes Werkzeug benötigt wird oder eine Reparatur schlicht nicht vorgesehen ist. Die Ausstattung mit Anschlussmöglichkeiten richtet sich bei Consumer-Notebooks stark nach dem Preis. Hochpreisige Geräte verfügen in der Regel auch über die neuesten Technologien. WLAN hingegen gehört in jeder Preiskategorie mittlerweile zum Standard. Und auch für Consumer-Notebooks finden sich Docking-Möglichkeiten, zum Beispiel mittels der neuen WiGig-Technologie.

Consumer-Notebooks mit separater Grafikkarte sind oft fürs Gaming gedacht. Für Surfen, Filme und Textverarbeitung reicht im Normallfall der Grafik-Prozessor in der CPU. Im Gegensatz zu Business-Notebooks finden sich auf einem Consumer-Gerät oft viele vorinstallierte Programme, wie Spiele und Testversionen.

Lenovo IdeaPad S Serie in Pink

Bildquelle: Pressebox

Was genau macht die ThinkPad-Zuverlässigkeit aus?

  • ein Sicherheitsrahmen aus Magnesium schützt das Notebook bei Erschütterungen und bei Stürzen
  • die Scharniere aus Edelstahl überstehen 50% mehr Auf- und Zuklappvorgänge, als nach Industriestandards vorgesehen
  • der Fingerabdrucksensor ermöglicht den Zugang zum Notebook mit einer Fingerbewegung und bietet Sicherheit
  • die Festplatte ist gegen Druck, Vibrationen und Stöße geschützt
  • die Tastatur befindet sich in einer abgedichteten Wanne; Flüssigkeiten können nicht direkt in das System eindringen
  • ThinkPads verfügen über eine Tastatur in Standardgröße, ein komfortables Touchpad und einen TrackPoint
  • robust und sicher: die Notebooks erfüllen verschiedene Militärstandards und wurden zum Beispiel in Umgebungen mit extrem hohen oder niedrigen Temperaturen, bei starken Vibrationen und in einer Höhe von über 4.500 Metern getestet

Mittlerweile umfasst die ThinkPad-Familie viele verschiedene Modelle. Von klassischen Business-Notebooks über Convertibles bis hin zum Tablet ist alles dabei. Alle Geräte zeichnen sich durch ihre gute Verarbeitung, ihre leistungsstarke Ausstattung und ihr ansprechendes Äußeres aus.

Die ThinkPad-Serien

X-Serie: Ultra-leichte und super-mobile Notebooks. Für ein geringes Gewicht werden gewichtsarme Metalle verabeitet.

L-Serie: Spitzenreiter in Preis/Leistung. ThinkPad-Zuverlässigkeit zum günstigen Preis.

T-Serie: Die Premiumklasse. Robust, klein, leicht und zuverlässig. Modelle dieser Serie bieten dank PowerBridge-Technologie bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit. Displaygrößen von 14" bis 15.6".

P-Serie: Das ist die leistungsstärkste ThinkPad-Serie mit hoher Rechenleistung. Eine mobile Workstation, die besonders für Grafiker, Designer und Architekten geeignet ist.

E-Serie: Lenovos Einsteigerserie in Sachen Business-Notebooks. Die E-Serie bietet Sicherheit und Produktivität zu einem günstigen Preis.

Yoga: Die 2-in1-Geräte unter den ThinkPads. Vier Nutzungsmodi (Laptop, Stand, Tent, Tablet) machen das Notebook super-flexibel.

 

Viele ThinkPad-Modelle findet ihr auch als neuwertige Demopoolgeräte zu günstigen Preisen bei uns im Shop.


Weiterführende Infos:

https://www.nofost.de/hardware

http://www3.lenovo.com/de/de/laptops/thinkpad/c/THINKPAD

http://www.stern.de/wirtschaft/computer-ibm-verkauft-pc-sparte-3554140.html

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Consumer-Notebook_gegen_Business-Laptop_-_das_macht_den_Unterschied-Ratgeber_Laptop-Kauf-8604411.html

https://www.nofost.de/thinkpad-serien-vergleich

 

 

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