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Den richtigen Monitor finden!

Der beste Computer nützt nichts ohne einen passenden Bildschirm, schließlich müssen die vom PC erzeugten Bilder ja auch übertragen werden. Daher gehört der Monitor zur Standardausstattung eines jeden PC-Arbeitsplatzes – egal ob zu Hause oder im Büro. Häufig werden aufgrund der ergonomischen Vorteile sogar Laptops an Monitore angeschlossen, die diesen dann als erweiterten Bildschirm nutzen. 

LED oder LCD – was sind eigentlich die Unterschiede?

Je nach Verwendungszweck muss ein guter Monitor unterschiedliche Ansprüche erfüllen, so gibt es auf dem Markt mittlerweile eine große Bandbreite unterschiedlicher Arten von Bildschirmen. Zu den gängigsten Modellen gehören die LED- und LCD-Monitore.

LCD steht für "Liquid Crystal Display" und bezieht sich auf Bildschirme, die aus Flüssigkristallen aufgebaut sind. Je nach Ausrichtung lassen die Kristalle unterschiedlich viel Licht durch, wodurch unterschiedliche Farbdarstellungen ermöglicht werden. Dafür müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden: zum einen wird elektrische Spannung benötigt, die die Ausrichtung der Kristalle steuert, zum anderen muss eine Hintergrundbeleuchtung vorhanden sein. Die Beleuchtung erfolgt bei LCD-Bildschirmen durch Leuchtstoffröhren.

Auch LED-Monitore (Light-Emitting Diode) verwenden Flüssigkristalle. Allerdings werden sie im Gegensatz zu LCD-Bildschirmen nicht mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren, sondern mit Leuchtdioden beleuchtet. Diese sind wesentlich kleiner als die Röhren, sodass sie auch in dünneren Displays verbaut werden können. Außerdem verbrauchen sie auch weniger Strom. LED-Monitore sind also eine Weiterentwicklung von LCD-Bildschirmen.

Der Panel-Dschungel

Neben der Beleuchtung spielt auch die Panel-Art des Monitors eine große Rolle für den Einsatzzweck. Die Panel-Art bezieht sich auf die Ausrichtung der Flüssigkristalle in LED- und LCD-Bildschirmen. Die drei gängigsten Panel-Typen sind TN (Twisted Nematics)VA (Vertical Alignment) und IPS (In-Plane-Switching).

Zu den Vorteilen von TN-Panels zählen vor allem schnelle Reaktionszeiten und die kostengünstige Anschaffung. Dafür ist der Blickwinkel stark begrenzt, was u. a. die Farbdarstellung negativ beeinflusst. Aufgrund der hohen Reaktionsgeschwindigkeit sind TN-Panels besonders im Gaming-Bereich sehr beliebt.

VA-Panels überzeugen dagegen mit vergleichsweise großen Betrachtungswinkeln, die denen von TN-Panels weit überlegen sind. Der hohe Betrachtungswinkel ergibt sich aus der vertikalen Anordnung der einzelnen Pixel. Zudem bieten VA-Panels hohe Kontrastwerte und eine gute Farbwiedergabe, wodurch sie sich gut für farblich anspruchsvolle Aufgaben im Grafik- und Fotografie-Bereich eignen. Allerdings haben die Bildschirme dafür eine geringere Reaktionsgeschwindigkeit. Preislich bewegen sie sich im Mittelfeld.

Bei neueren VA-Panels, wie z. B. P-MVA, S-PVA oder AMVA, konnten die Reaktionszeiten verbessert werden und kommen teilweise an die Werte von TN-Modellen heran. Außerdem werden eine höhere Farbtreue, ein höherer Betrachtungswinkel sowie noch bessere Kontrastwerte gewährleistet, was dazu führt, dass neue VA-Modelle auch im Preis gestiegen sind.

IPS-Panels weisen die höchste Blickwinkelstabilität auf und bieten die beste Farbwiedergabe, was sich auch in einem höheren Preis niederschlägt. Auch wenn die Kontrastwerte unter denen der VA-Panels liegen, werden IPS-Displays vor allem im Foto-, Video- und Druckbereich verwendet. Durch zu hohe Kontraste können manche Helligkeitsabstufungen überdeutlich dargestellt werden, was die Vergleichbarkeit von Bildern auf dem Bildschirm und zum Beispiel einem Ausdruck negativ beeinflusst. Wer professionell im Grafikbereich arbeitet, kommt also wegen der naturgetreuen Farbwiedergabe kaum um ein IPS-Panel herum. Die neueren S-IPS-Panels bieten sogar ähnlich hohe Kontrastwerte wie VA-Panels und sind fast so schnell, wie TN-Panels. Eine Möglichkeit die teuren Anschaffungskosten zu umgehen ist der Kauf von gebrauchten Monitoren, wie beispielsweise unseren Lenovo ThinkVisions.

Da sich diese Technologie immer größerer Beliebtheit erfreut, gibt es mittlerweile IPS-Panels für jeden Einsatzzweck. Sie sind sowohl in günstigen Einsteiger-Monitoren, als auch in Gaming-Bildschirmen und hochwertigen Grafikdisplays verbaut – allerdings gibt es hier teils starke Unterschiede, was die Qualität und den Preis anbelangt.

Welche Bildschirmgröße ist die Richtige?

Auch die Bildschirmgröße spielt bei der Wahl des richtigen Monitors eine große Rolle. Als Größenangabe wird meistens die Länge der Bildschirmdiagonale in Zoll oder Zentimetern angegeben. 1 Zoll entspricht dabei 2,54 Zentimetern. Welche Bildschirmgröße Sie benötigen hängt maßgeblich vom geplanten Einsatzzweck und der Nutzungsdauer ab. Hier gilt: größer ist nicht immer automatisch besser, denn um das gesamte Bild erfassen zu können, muss auch ein entsprechender Abstand zum Monitor eingehalten werden. Wer also sehr nah am Bildschirm sitzt, wird keine Freude mit einem übergroßen Monitor haben.

Ein kleiner Überblick über die gängigsten Monitor-Größen und ihren Einsatzzweck:

17“-Monitore: 17“-Bildschirme haben meist eine Auflösung von 1280x1024 Pixeln. Sie sind gut geeignet für die Büroarbeit und finden auf den meisten Schreibtischen Platz.

19“-Monitore: Sie sind zwar etwas größer als die 17“-Monitore, verfügen aber meistens über die gleiche Auflösung. Inhalte werden größer angezeigt und sind damit angenehmer zu lesen.

22“-Monitore: Monitore in dieser Größe bieten oft schon eine Auflösung von 1680x1050 Pixeln. Sie bieten mehr Platz auf dem Bildschirm und sind ideal für viele Stunden am Schreibtisch.

24“-Monitore: Bei 24"-Bildschirmen gehört eine Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) zur Standardausstattung. Sie bieten genug Platz für zwei Fenster nebeneinander, was das Multitasking erheblich erleichtert. Auch für Gamer sind 24 Zoll oft ausreichend.

27“-Monitore: Ab dieser Größe wird die Auflösung zum Thema. Bei genauerem Hinsehen weist eine Full-HD-Auflösung bereits eine leichte Unschärfe auf, weshalb es sich lohnt mindestens in 2560x1440 Pixel (WQHD) zu investieren. Neben Gaming eignet sich diese Bildschirmgröße vor allem für die Bildbearbeitung.

Ab 30"-Monitore: Noch größere Bildschirme ab 30 Zoll sind eher für den professionellen Gebrauch von Grafikdesign, CAD-Anwendungen und Videoschnitt-Programmen zu empfehlen – alternativ lassen sich aber auch einfach zwei Monitore nutzen. Auch für aktuellste Spiele werden die großen Bildschirme immer beliebter.

Die Auflösung

Die Auflösung gibt an, wie viele Pixel auf dem Bildschirm wiedergegeben werden können. Sie ist immer abhängig von der Display-Größe und dem Bildschirmformat. Die meisten Monitore haben heute ein Format von 16:9 oder 16:10. Neuere Modelle können aber auch über ein 21:9 Format und eine entsprechend große Auflösung verfügen.

Die gängigste Auflösung ist Full-HD mit 1920 Pixeln in der Breite und 1080 Pixeln in der Höhe. Für die meisten Aufgaben, wie Office-Anwendungen oder Internetnutzung, ist diese Auflösung absolut ausreichend. Bei größeren Monitoren ab 27 Zoll ist eine höhere Auflösung dagegen sinnvoll, hier sind 2560x1440 Pixel zu empfehlen. Immer beliebter wird auch die UHD oder 4K-Auflösung mit 3840x2160 Pixeln. Sofern der Computer mit einer entsprechend leistungsstarken Hardware ausgestattet ist, ermöglicht diese die Darstellung von extrem scharfen, detaillierten Bildern.

Auf notebookswieneu.de können Sie Bildschirme mit unterschiedlicher Auflösung gebraucht kaufen. Alle Monitore werden vor dem Verkauf generalüberholt und befinden sich in einem neuwertigen Zustand.

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